Wir möchten euch gerne unsere Arbeit zeigen!
Leider fehlt uns der Platz jede einzelne Geschichte zu erzählen, deswegen berichten wir hier immer wieder ausschnittsweise über unsere Arbeit. Wenn ihr die Möglichkeit habt uns bei einer der zahlreichen Veranstaltungen zu sehen, dann sprecht uns doch einfach an!
2023: Frühjahrsputz & Auswilderung Fischadler
Auch wir kommen nicht drum herum, unsere Auffangstation muss immer mal wieder auf Hochglanz poliert werden. Daher stand im Frühjahr bei uns eine große Putzaktion an, bei der sich elf unserer Mitglieder trafen, um unsere Station gründlich zu reinigen.
Im Zuge dessen wurden kleinere und größere Ausbesserungen an der Fassade vorgenommen. Die Volieren unserer Vögel wurden mit Rechen und Hochdruckreiniger gründlich gereinigt und Blöcke und Stangen wurden ausgetauscht.
Als besonderes Highlight an diesem Tag konnten wir zu Beginn unserer Putzaktion einen Fischadler freilassen. Den jungen Terzel nahmen wir einige Wochen vorher auf, weil er sich in einem Netz verfangen hatte und schon sehr geschwächt war.
2018: Auswilderung einer Waldohreule
In diesem Jahr bekamen wir ein Baby einer Waldohreule (Asio Otus) zur Betreuung gebracht. Das Tier entwickelte sich prächtig und konnte auch schnell wieder in die Freiheit entlassen werden. Am Abend der Auswilderung haben wir den Vogel in einem Pappkarton in ein entlegenes Waldstück gefahren und dort frei gelassen. Unser ehemaliger Patient ist sofort aus der Kiste gestartet.
Ohne ein Zögern und ohne auch nur einen einzigen Blick zurück zu uns zu wenden flog sie zielstrebig Ihrem neuen Leben als freier Bewohner unserer Wälder entgegen.
Die Auswilderung ist einer der schönsten und bewegensten Momente, wenn wir erleben können wie eines dieser bemerkenswerten Wesen, durch unsere Hilfe gestärkt und fit für sein neues Leben, auf lautlosen Schwingen im Wald verschwindet. Dann wissen wir jedes Mal warum wir diese Arbeit tun und wie wertvoll Sie als Unterstützer unserer Arbeit sind.
2017/16: Auswilderung Uhu
Wir hatten einen Europäischen Uhu in unsere Obhut, der von einem Auto angefahren wurde. Der Vogel hatte bei dem Unfall einige leichtere Verletzungen davongetragen, es ging ihm aber schon bald wieder besser. Jedoch wurde das Gefieder durch den Unfall so stark beschädigt, dass er zwar fliegen, aber nicht jagen konnte. Ramponiertes Gefieder kann nur durch den natürlichen Prozess der Mauser wieder in Ordnung kommen, weshalb Uhu mindestens ein Jahr bei uns bleiben musste, bis die erste Mauser erfolge. Erst dann konnten wir feststellen, wie es um seine Flugfähigkeit bestellt ist. Hätten wir festgestellt, dass er nach der ersten Mauser noch nicht für sich selbst sorgen könnte, dann wäre er weiter Gast bei uns geblieben. Der Uhu hatte jedoch Glück und hat ein wunderschönes Gefieder bekommen, sodass wir ihn ca. 20 Kilometer entfernt von der Station wieder in seinen natürlichen Lebensraum entlassen konnten.
Neben der Pflege unserer Patienten brauchte natürlich auch die Station das gesamte Jahr über hin und wieder eine pflegende Hand, weshalb einige Wochenenden und Urlaubstage in die Reparaturen der Volieren gesteckt wurden.
















